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| Reuschenfeld lag an der Reichsstraße 131, mitten in Ostpreußen zwischen Nordenburg und Raudischken. "Lag" deshalb, weil Reuschenfeld heute nicht mehr existiert. | ||
| Reuschenfeld war Bahnstation an der Strecke Gerdauen - Angerburg. Der Bahnhof war etwa 1 km vom Ortskern entfernt. | ||
| Zu den Teilorten Wilhelmssorge und Waldhof führten Kieschausseen, die Entfernung betrug ebenfalls jeweils etwa 1 km. | ||
| Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die russisch-polnische Grenze genau durch unser Dorf gezogen. Die Russen haben, wie bei vielen anderen Orten in Ostpreußen, auf ihrem Gebiet keinen Stein auf dem anderen gelassen und alles dem Erdboden gleich gemacht. So betrachtet kann man es als Glücksfall betrachten, dass auf der polnischen Seite 13 Häuser bzw. Höfe stehen geblieben und bewohnt sind. | ||
| Der Rest des Dorfes gehört nun allerdings zu Raudischken - es gibt kein Reuschenfeld mehr, auch nicht unter polnischem Namen. Waldhof wurde polnisches Staatsgut und blieb dadurch komplett erhalten. | ||
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Reuschenfeld vor der Flucht - Modell (Wird durch anklicken vergrößert)
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Gemeinde Reuschenfeld |
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